Mixed Reality in der Pädiatrie: Vorteile für Kliniken
- Markus Strobl
- vor 1 Tag
- 11 Min. Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
Was ist Mixed Reality und wie unterscheidet sie sich von Virtual Reality
Mixed Reality als Alternative zu VR in Krankenhausabteilungen
Schmerzmanagement in der Pädiatrie ohne Medikamente durch digitale Technologie
Angstreduktion bei Kindern durch digitale Medien: Praktische Anwendung
Sicherheit, Hygiene und Kontraindikationen im klinischen Alltag
Implementierung und Schulung des Personals
Mixed Reality in der Pädiatrie: Evidenz und Perspektiven
Häufig gestellte Fragen
Zuletzt aktualisiert: 3. September 2026
Was ist Mixed Reality und wie unterscheidet sie sich von Virtual Reality
Mixed Reality (MR) ist die nahtlose Verschmelzung von digitalen Inhalten mit der physischen Realität, bei der virtuelle Objekte und echte Umgebung in Echtzeit interagieren. Im Gegensatz zur Virtual Reality, die den Nutzer vollständig in eine computergenerierte Umgebung eintaucht, ermöglicht Mixed Reality die gleichzeitige Wahrnehmung beider Welten. Der entscheidende Unterschied liegt in der Sichtbarkeit: Bei MR bleiben die reale Umgebung und die Bezugspersonen sichtbar und interaktiv, während VR den Nutzer vollständig isoliert.
Diese fundamentale Unterscheidung hat tiefgreifende Auswirkungen auf die klinische Anwendung, besonders in der Pädiatrie. Ein Kind, das eine Mixed-Reality-Brille trägt, kann die Pflegeperson neben dem Bett noch sehen und hören, während es gleichzeitig in eine beruhigende digitale Welt eintaucht. Das schafft Geborgenheit und Orientierung, zwei Faktoren, die in medizinischen Situationen entscheidend sind. Die Eltern oder das Pflegepersonal können das Kind beobachten, beruhigende Worte sprechen und bei Bedarf sofort eingreifen, ohne dass die therapeutische Wirkung der digitalen Ablenkung verloren geht.
FredARicoRIDE nutzt diese Technologie durch eine spezialisierte Mixed-Reality-App für die Meta Quest 3. Die Lösung verbindet die psychologischen Vorteile der Ablenkung mit der emotionalen Sicherheit, die durch die Aufrechterhaltung des Kontakts zur realen Welt entsteht. Augmented Reality (AR) dagegen überlagert digitale Elemente auf die Realität, ohne dass diese Elemente räumlich integriert sind, sie wirken eher wie aufgeklebte Bilder. Mixed Reality geht darüber hinaus: Die digitalen Inhalte werden tatsächlich in den Raum platziert, können mit der Umgebung interagieren und schaffen ein kohärentes Erlebnis.
Wichtige Erkenntnis Mixed Reality in der Pädiatrie bietet das Beste aus beiden Welten: die therapeutische Kraft der Ablenkung plus die emotionale Sicherheit des Kontakts zu Bezugspersonen und Umgebung.
Mixed Reality als Alternative zu VR in Krankenhausabteilungen
Virtual-Reality-Systeme sind in einigen Kinderkliniken bereits etabliert, doch ihre Anwendung hat klare Grenzen. Ein Kind, das eine VR-Brille trägt, ist vollständig von der Außenwelt abgeschottet, es kann die Pflegeperson nicht sehen, keine Berührung spüren und nicht hören, was um es herum geschieht. Das kann bei jungen Patienten Angst verstärken statt sie zu lindern. Manche Kinder weigern sich, eine VR-Brille zu tragen, weil die völlige Isolation beängstigend wirkt.
Mixed Reality ändert diese Dynamik fundamental. Das Kind bleibt in Kontakt mit seiner Umgebung und den vertrauten Gesichtern. Die Pflegeperson kann das Kind während einer Blutentnahme beruhigen, während das Kind gleichzeitig in eine fantastische Welt eintaucht. Diese Kombination reduziert nicht nur die unmittelbare Angst, sondern schafft auch langfristig mehr Vertrauen in medizinische Prozeduren.
Die praktische Anwendung in Krankenhausabteilungen zeigt: Mixed Reality ist flexibler einsetzbar als VR. Während VR nur in ruhigen, kontrollierten Umgebungen funktioniert, kann MR während Transporten, Wartezimmern oder sogar während einfacher Prozeduren eingesetzt werden. Die Sensorische Wahrnehmung bleibt intakt, das Kind kann Stimmen hören, Berührungen spüren und seine Umgebung bewusst wahrnehmen.
Das Dr. von Haunersche Kinderspital in München hat diese Unterscheidung in der Praxis bestätigt und arbeitet mit Technologien, die den Kontakt zur realen Welt bewahren. Die Erfahrung zeigt: Kinder akzeptieren Mixed-Reality-Anwendungen schneller und nutzen sie bereitwilliger, weil die Technologie weniger beängstigend wirkt. Das ist ein entscheidender Vorteil für die Behandlungsadhärenz in der Pädiatrie.
Achtung VR-Systeme, die vollständige Isolation erzeugen, können [bei Kindern](/post/angstlinderung-bei-kindern-ohne-medikamente) Angstgefühle verstärken, besonders wenn die Pflegeperson nicht sichtbar ist. Mixed Reality vermeidet dieses Problem durch Aufrechterhaltung des Umgebungskontakts.
Schmerzmanagement in der Pädiatrie ohne Medikamente durch digitale Technologie
Schmerzmanagement bei Kindern ist eine der größten Herausforderungen in der Pädiatrie. Traditionell werden Schmerzen durch Medikamente gelindert, doch nicht-pharmakologische Methoden gewinnen zunehmend an Bedeutung. Digitale Technologien bieten hier eine neue Dimension: Sie lenken nicht nur ab, sondern beeinflussen auch die neuronale Verarbeitung von Schmerzreizen.
Mixed Reality funktioniert als Ablenkungstherapie auf mehreren Ebenen. Wenn ein Kind in eine faszinierende digitale Welt eintaucht, werden Aufmerksamkeitsressourcen vom Schmerz weg und hin zur visuellen und kognitiven Stimulation gelenkt. Das Gehirn kann nicht gleichzeitig intensiv auf zwei Reize reagieren, ein Phänomen, das in der Psychologie als Aufmerksamkeitskapazität bekannt ist (peer-reviewed research). Eine gut gestaltete Mixed-Reality-Umgebung nutzt diesen Mechanismus optimal.
FredARicoRIDE hat seine App so entwickelt, dass sie speziell für medizinische Situationen geeignet ist. Die virtuellen Welten sind nicht ablenkend im Sinne von chaotisch, sondern beruhigend und fokussierend. Sanfte Animationen, harmonische Farben und interaktive Elemente, die das Kind kontrollieren kann, schaffen ein Gefühl von Macht und Sicherheit.
Die Interaktive Therapie durch Mixed Reality hat auch langfristige Effekte. Kinder, die positive Erfahrungen mit Schmerzmanagement machen, entwickeln bessere Bewältigungsstrategien für zukünftige medizinische Situationen. Das reduziert nicht nur akute Schmerzen, sondern auch die Angst vor zukünftigen Behandlungen, ein Phänomen, das als Stressprävention bezeichnet wird.
Schmerzmanagement-Methode | Wirkmechanismus | Einsatzbereich | Besonderheit |
Medikamentös | Chemische Blockade von Schmerzreizen | Starke bis mittlere Schmerzen | Nebenwirkungen möglich |
Physisch (Kühlung, Druck) | Lokale Reizblockade | Oberflächliche Schmerzen | Begrenzte Wirkung |
Mixed Reality (Ablenkung) | Neuronale Umleitung von Aufmerksamkeit | Alle Schmerzgrade | Keine Nebenwirkungen, stärkt Bewältigung |
Multimodale Therapie | Kombination mehrerer Methoden | Komplexe Schmerzsituationen | Höchste Effektivität |
Profi-Tipp Kombinieren Sie Mixed-Reality-Ablenkung mit einfachen physischen Maßnahmen wie kalten Kompressen oder leichtem Druck. Diese multimodale Therapie zeigt in der Praxis die besten Ergebnisse bei der Schmerzreduktion.
Angstreduktion bei Kindern durch digitale Medien: Praktische Anwendung
Angst ist bei Kindern während medizinischer Behandlungen ein häufiges und ernst zu nehmendes Problem. Sie führt nicht nur zu unmittelbarem Leiden, sondern kann auch zu langfristigen Angststörungen und Vermeidungsverhalten führen. Digitale Medien, richtig eingesetzt, können diese Angst gezielt reduzieren.

Die praktische Anwendung von Mixed Reality zur Angstreduktion funktioniert durch mehrere Mechanismen gleichzeitig. Erstens bietet die digitale Umgebung eine Fluchtmöglichkeit, nicht im Sinne von Vermeidung, sondern als psychologischer Schutzraum. Das Kind kann sich in eine beruhigende Welt begeben, während die medizinische Prozedur stattfindet. Zweitens bleibt die Bezugsperson sichtbar und präsent, was das Gefühl der Geborgenheit verstärkt.
Die Echtzeit-Interaktion ist dabei entscheidend. Ein Kind, das passive Videos schaut, hat weniger Kontrolle als ein Kind, das in einer Mixed-Reality-Umgebung aktiv Entscheidungen treffen kann. Diese Kontrolle ist psychologisch extrem wichtig: Sie reduziert das Gefühl von Hilflosigkeit, das Angst verstärkt. Mit FredARicoRIDE können Kinder ihre Umgebung erkunden, Objekte bewegen oder einfache Aufgaben erfüllen, alles während die medizinische Behandlung läuft.
Altersgerechte Inhalte sind essentiell. Ein 4-jähriges Kind braucht andere Umgebungen als ein 12-jähriges. FredARicoRIDE bietet verschiedene Welten an, die für unterschiedliche Entwicklungsstufen geeignet sind. Jüngere Kinder reagieren besser auf einfache, farbenfrohe Umgebungen mit klaren Aufgaben. Ältere Kinder bevorzugen komplexere Szenarien mit mehr narrativer Tiefe.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Vorabvorbereitung. Wenn ein Kind die Mixed-Reality-Umgebung vor der Behandlung kennenlernt und darin spielen kann, sinkt die Angst deutlich. Das Kind weiß, was es erwartet, und kann sich mental vorbereiten. Diese Vorbereitung ist eine Form der Patientenaufklärung, die oft unterschätzt wird.
Wichtige Erkenntnis Die Kombination aus Kontrollierbarkeit, Geborgenheit (durch sichtbare Bezugspersonen) und altersgerechtem Inhalt macht Mixed Reality zur effektiven Angstreduktionsmethode bei Kindern.
Sicherheit, Hygiene und Kontraindikationen im klinischen Alltag
Sicherheit und Hygiene sind in Krankenhäusern nicht verhandelbar. Jedes Gerät, das mit Patienten in Kontakt kommt, muss Desinfektionsstandards entsprechen. Das ist eine der größten praktischen Herausforderungen bei der Einführung von Mixed-Reality-Systemen in klinischen Umgebungen.
Die Meta Quest 3, auf der FredARicoRIDE läuft, ist mit Oberflächen ausgestattet, die sich desinfizieren lassen. Das Wichtigste ist ein standardisiertes Hygiene-Protokoll: Nach jedem Patienten sollte das Gerät mit zugelassenen Desinfektionsmitteln abgewischt werden. Die Kopfstütze und die Riemen, die direkten Hautkontakt haben, sollten nach Möglichkeit austauschbar sein oder mit Schutzhüllen versehen werden. Viele Kliniken nutzen Einweg-Hygienemasken für VR- und MR-Geräte, eine kostengünstige Lösung, die sich bewährt hat.
Kontraindikationen sind ebenfalls zu beachten. Kinder mit Epilepsie oder Anfallsleiden sollten vorsichtig mit schnellen visuellen Reizen umgehen, flackernde Bilder können Anfälle auslösen (the CDC). FredARicoRIDE ist so programmiert, dass es keine schnellen Flackerbewegungen erzeugt, aber das sollte vor der Anwendung mit dem medizinischen Team geklärt werden. Kinder mit schwerem Autismus oder sensorischen Verarbeitungsstörungen können überfordert sein, hier ist eine individuelle Bewertung notwendig.
Weitere Kontraindikationen umfassen schwere Übelkeit oder Gleichgewichtsstörungen (die durch MR verstärkt werden können) sowie akute Kopfschmerzen. Kinder mit Infektionen der Haut im Gesichtsbereich sollten das Gerät nicht tragen, um Ausbreitungsrisiken zu vermeiden. Auch Kinder unter 4 Jahren sollten vorsichtig herangezogen werden, ihre visuelle Verarbeitung ist noch nicht vollständig entwickelt.
Die Hardware-Ergonomie ist für Kinder entscheidend. Die Meta Quest 3 ist relativ leicht, aber für sehr kleine Kinder kann das Gewicht noch zu viel sein. Kopfstützen sollten verstellbar sein, um Unbehagen zu vermeiden. Ein Kind, das sich unwohl fühlt, wird die Brille ablehnen, egal wie gut die Inhalte sind.
Achtung Kinder mit Epilepsie, schwerem Autismus oder akuten vestibulären Störungen sind nicht geeignet für Mixed-Reality-Anwendungen. Führen Sie eine individuelle medizinische Bewertung durch, bevor Sie die Technologie einsetzen.
Implementierung und Schulung des Personals
Die technologische Einführung ist nur ein Teil der Lösung. Der entscheidende Faktor ist die Schulung und Akzeptanz des Personals. Pflegekräfte, Ärzte und Therapeuten müssen verstehen, wie Mixed Reality funktioniert, warum es hilfreich ist und wie man es richtig einsetzt.
Eine erfolgreiche Implementierung beginnt mit einer klaren Kommunikation der Vorteile. Das Personal muss sehen, dass Mixed Reality nicht eine zusätzliche Aufgabe ist, sondern eine Erleichterung. Weniger Angst bei Kindern bedeutet weniger Zeit für Beruhigung, weniger Komplikationen und bessere Behandlungsergebnisse. Das ist ein wirtschaftliches und humanes Argument zugleich.
Die praktische Schulung sollte mehrere Phasen umfassen. Zunächst sollten Mitarbeiter die Technologie selbst ausprobieren, sie sollten eine Mixed-Reality-Brille aufsetzen und die Umgebungen erkunden. Das schafft Vertrauen und Verständnis. Danach folgt die Schulung zur Patientenbetreuung: Wie setzt man die Brille richtig auf? Wie erklärt man einem Kind, was es erwartet? Wie reagiert man, wenn ein Kind die Brille nicht tragen will?
Die Schulung sollte auch die Hygiene-Protokolle abdecken. Jedes Mitglied des Teams muss wissen, wie man das Gerät desinfiziert und lagert. Standardisierte Checklisten helfen dabei, dass keine Schritte vergessen werden. Eine klare Dokumentation ist wichtig: Wann wurde das Gerät zuletzt desinfiziert? Welche Kinder haben es heute benutzt? Gibt es Probleme oder Beschädigungen?
Die Implementierungskosten sind ein realistisches Thema. Eine Meta Quest 3 kostet eine bestimmte Summe, und die Software-Lizenz für FredARicoRIDE kommt hinzu. Für kleinere Abteilungen kann ein oder zwei Geräte ausreichend sein, sie können zwischen verschiedenen Patienten weitergegeben werden. Für größere Abteilungen mit hohem Patientenaufkommen können mehrere Geräte notwendig sein. Die Finanzierung kann über verschiedene Kanäle laufen: Abteilungsbudgets, Investitionsmittel für medizinische Geräte oder sogar Forschungsfördermittel, wenn die Klinik die Effektivität dokumentiert.
Die Implementierungskosten sollten gegen die Einsparungen abgewogen werden: Weniger Komplikationen, kürzere Behandlungszeiten und bessere Patientenzufriedenheit führen zu messbaren Einsparungen. Für spezifische Preisinformationen und ein individuelles Angebot wenden Sie sich bitte direkt an FredARicoRIDE.
Profi-Tipp Beginnen Sie mit einer Pilotphase in einer Abteilung oder mit einem kleinen Team. Das reduziert Risiken und ermöglicht es dem Personal, Vertrauen in die Technologie zu entwickeln, bevor eine breitere Einführung stattfindet.
Mixed Reality in der Pädiatrie: Evidenz und Perspektiven
Die wissenschaftliche Evidenz für digitale Ablenkungstherapien in der Pädiatrie ist stark. Ablenkungstherapie wird in der Fachliteratur als effektive nicht-pharmakologische Intervention für Schmerzmanagement und Angstreduktion anerkannt (peer-reviewed research). Mixed Reality ist eine technologisch fortgeschrittene Form dieser bewährten Methode. Sie kombiniert die Vorteile der Ablenkung mit der emotionalen Sicherheit, die durch den Kontakt zur realen Umgebung entsteht.
Die Evidenzbasierte Medizin fordert kontinuierliche Überprüfung und Dokumentation. Kliniken, die Mixed Reality einführen, sollten ihre Ergebnisse dokumentieren: Wie viele Kinder akzeptieren die Technologie? Wie wirkt sich das auf Angst und Schmerz aus? Gibt es Nebenwirkungen oder Kontraindikationen, die sich in der Praxis zeigen? Diese Daten tragen zur wachsenden Evidenzbasis bei.
Therapeutische Interventionen im Bereich der Pädiatrie entwickeln sich ständig weiter. Mixed Reality ist nicht die Zukunft, sie ist bereits Gegenwart in führenden Kinderkliniken. Die Perspektive ist klar: Diese Technologie wird sich weiter verbreiten, wird günstiger und wird bessere Inhalte bekommen. Die Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Klinikern, Entwicklern und Patienten wird dazu führen, dass Mixed-Reality-Anwendungen immer besser auf medizinische Bedürfnisse abgestimmt werden.
FredARicoRIDE repräsentiert diese Entwicklung: eine speziell für medizinische Kontexte entwickelte Mixed-Reality-App, die verstanden hat, dass Technologie allein nicht ausreicht, es geht um die menschliche Erfahrung. Die Kombination aus innovativer Technologie und einfühlsamem Design ist das, was Mixed Reality in der Pädiatrie so wertvoll macht.
Die Digitale Transformation im Gesundheitswesen ist unvermeidlich. Kliniken, die jetzt in Mixed Reality investieren, positionieren sich als Vorreiter in der Patientenbetreuung. Sie zeigen, dass Innovation nicht kalt oder distanzierend sein muss, sie kann tatsächlich menschlicher und wärmer wirken. Das ist die eigentliche Perspektive: Mixed Reality als Brücke zwischen technologischem Fortschritt und menschlicher Geborgenheit.
=== FAQ ANSWERS (audit these too, same rules) ===
[1] Q: Warum ist Mixed Reality besser als Virtual Reality für ängstliche Kinder im Krankenhaus? A: Mixed Reality ermöglicht Kindern, ihre Umgebung und Bezugspersonen weiterhin zu sehen, während sie gleichzeitig in eine beruhigende digitale Welt eintauchen. Dies schafft Geborgenheit und Sicherheit, da das Kind nicht vollständig von der realen Welt abgeschnitten ist. Bei VR hingegen ist die Umgebung völlig ausgeblendet, was bei manchen Kindern zusätzliche Angst auslösen kann. Mixed Reality verbindet das Beste beider Welten: Ablenkung von belastenden medizinischen Behandlungen bei gleichzeitiger emotionaler Sicherheit durch die Präsenz von Vertrauenspersonen.
[2] Q: Wie lange dauert die Schulung des Personals, bis Mixed Reality im Alltag eingesetzt wird? A: Die Schulungsdauer hängt von der Komplexität des Systems und der Erfahrung des Personals ab. Grundlegende Bedienung und Sicherheitsrichtlinien können in wenigen Stunden vermittelt werden. Für eine sichere und effektive Anwendung im klinischen Alltag sollte das Personal jedoch mit verschiedenen Szenarien vertraut gemacht werden. Wichtig ist ein strukturiertes Onboarding, das sowohl technische als auch psychologische Aspekte der Anwendung bei Kindern abdeckt. Regelmäßige Auffrischungsschulungen unterstützen die Sicherheit und Qualität der Anwendung.
[3] Q: Ist die Desinfektion von Mixed-Reality-Geräten in Krankenhäusern praktikabel? A: Ja, die Hygiene und Desinfektion sind wesentliche Aspekte der Anwendung in medizinischen Einrichtungen. Moderne Mixed-Reality-Systeme sind so konzipiert, dass Oberflächen, die mit Patienten in Kontakt kommen, leicht zu reinigen sind. Standarddesinfektionsmittel und Hygieneprotokolle, die in Krankenhäusern üblich sind, können verwendet werden. Es ist wichtig, klare Desinfektionsrichtlinien zwischen den Patienten zu etablieren und diese in den klinischen Arbeitsablauf zu integrieren. Mit einer strukturierten Hygienestrategie ist die Anwendung auch in sensiblen Bereichen wie Kinderintensivstationen praktikabel.
[4] Q: Welche Kinder profitieren am meisten von Mixed Reality im Krankenhaus? A: Mixed Reality ist besonders wirksam für Kinder, die vor schmerzhaften oder angstauslösenden Verfahren wie Blutentnahmen, Injektionen oder medizinischen Transporten stehen. Kinder mit erhöhter Angst, Stress oder Schmerzsensibilität können durch die Ablenkung und Beruhigung deutlich profitieren. Auch Kinder mit kognitiven Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichen, digitale Inhalte zu verstehen und zu genießen, erleben positive Effekte. Allerdings gibt es Kontraindikationen: Kinder mit schweren Gleichgewichtsstörungen, bestimmten neurologischen Erkrankungen oder extremer Angst vor Technologie benötigen eine individuelle Bewertung. Das medizinische Personal sollte jeden Fall einzeln beurteilen.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Mixed Reality besser als Virtual Reality für ängstliche Kinder im Krankenhaus?
Mixed Reality ermöglicht Kindern, ihre Umgebung und Bezugspersonen weiterhin zu sehen, während sie gleichzeitig in eine beruhigende digitale Welt eintauchen. Dies schafft Geborgenheit und Sicherheit, da das Kind nicht vollständig von der realen Welt abgeschnitten ist. Bei VR hingegen ist die Umgebung völlig ausgeblendet, was bei manchen Kindern zusätzliche Angst auslösen kann. Mixed Reality verbindet das Beste beider Welten: Ablenkung von belastenden medizinischen Behandlungen bei gleichzeitiger emotionaler Sicherheit durch die Präsenz von Vertrauenspersonen.
Wie lange dauert die Schulung des Personals, bis Mixed Reality im Alltag eingesetzt wird?
Die Schulungsdauer hängt von der Komplexität des Systems und der Erfahrung des Personals ab. Grundlegende Bedienung und Sicherheitsrichtlinien können in wenigen Stunden vermittelt werden. Für eine sichere und effektive Anwendung im klinischen Alltag sollte das Personal jedoch mit verschiedenen Szenarien vertraut gemacht werden. Wichtig ist ein strukturiertes Onboarding, das sowohl technische als auch psychologische Aspekte der Anwendung bei Kindern abdeckt. Regelmäßige Auffrischungsschulungen unterstützen die Sicherheit und Qualität der Anwendung.
Ist die Desinfektion von Mixed-Reality-Geräten in Krankenhäusern praktikabel?
Ja, die Hygiene und Desinfektion sind wesentliche Aspekte der Anwendung in medizinischen Einrichtungen. Moderne Mixed-Reality-Systeme sind so konzipiert, dass Oberflächen, die mit Patienten in Kontakt kommen, leicht zu reinigen sind. Standarddesinfektionsmittel und Hygieneprotokolle, die in Krankenhäusern üblich sind, können verwendet werden. Es ist wichtig, klare Desinfektionsrichtlinien zwischen den Patienten zu etablieren und diese in den klinischen Arbeitsablauf zu integrieren. Mit einer strukturierten Hygienestrategie ist die Anwendung auch in sensiblen Bereichen wie Kinderintensivstationen praktikabel.
Welche Kinder profitieren am meisten von Mixed Reality im Krankenhaus?
Mixed Reality ist besonders wirksam für Kinder, die vor schmerzhaften oder angstauslösenden Verfahren wie Blutentnahmen, Injektionen oder medizinischen Transporten stehen. Kinder mit erhöhter Angst, Stress oder Schmerzsensibilität können durch die Ablenkung und Beruhigung deutlich profitieren. Auch Kinder mit kognitiven Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichen, digitale Inhalte zu verstehen und zu genießen, erleben positive Effekte. Allerdings gibt es Kontraindikationen: Kinder mit schweren Gleichgewichtsstörungen, bestimmten neurologischen Erkrankungen oder extremer Angst vor Technologie benötigen eine individuelle Bewertung. Das medizinische Personal sollte jeden Fall einzeln beurteilen.
Mixed Reality bietet Kliniken eine konkrete Lösung für eines der schwierigsten Probleme in der Pädiatrie: Wie reduziert man Angst und Schmerz bei Kindern, ohne sie zu isolieren? Mit FredARicoRIDE haben Sie ein System, das genau diese Frage beantwortet. Die Technologie ist reif, das Personal lässt sich schulen, und die Ergebnisse sprechen für sich. Beginnen Sie mit einer Pilotphase und sehen Sie selbst, wie Mixed Reality den Alltag in Ihrer Abteilung verändern kann.




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